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Garczyn - die barocke Kirche, Siedlung, Straußenfarm

address:

Garczyn

tel. :
open: Die Farm wird täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 bis 18:00 Uhr für die Besucher zugänglich gemacht.
access: free
parking: free
motel: on the spot

Der Bau der St. Apostels Andreas Kirche begann wahrscheinlich ungefähr 1540. Dieses äußerst wertvolle Objekt als Beispiel der barocken, sakralen Architektur in Pommern ist anstelle der ehemaligen St. Katharina-Kirche entstanden. Der Tempel nahm die barocke Gestalt infolge der verzögerten Bauarbeiten sowie später durchgeführten Änderungen an. Der Liebhaber des Kulturtourismus wird dort insbesondere die Einrichtung sehen, die auf Ende des achtzehnten Jahrhunderts datiert wird. Zu dem wertvollsten Exponate der Kirche  gehört eine gotische Statue der Schönen Madonna aus dem XV. Jahrhundert, die zum Kreis der Westfälischen Pommerschen Schönen Madonnen gezählt wird. Es wird angenommen, dass die Skulptur aus einem Prämonstratenserinnenkloster in Żuków stammt.
Der Altar aus der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts wurde in Kieferholz geschnitzt. Er ist mit den vergoldeten Holzschnitzereien versehen, die den Besucher auf sich besonders aufmerksam machen. Im Inneren des Altars wurde ein Rokokotabernakel platziert. Zu den anderen wertvollen Denkmälern, die das Eigentum der Kirche darstellen, zählen: das Bild der Dreifaltigkeit aus dem neunzehnten Jahrhundert wie auch ein Bild von dem Märtyrertod St. Apostels Andreas, das auf die Zeit der Entstehung des Altars datiert wird. Das erste Bild befindet sich auf dem Safeschieber, der die wertvolle Statue der Madonna schützt, während das zweite Gemälde den Hauptaltar krönt. Reiche Verzierungen und Polychromie kann man an beiden Seitenaltären im Rokokostil bewundern, die aus der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts stammen. Sie beinhalten Gemälde, die den Heiligen Ignatius von Loyola, St. Antonius mit dem Christkind auf der rechten Seite, St. Joseph mit dem Jesuskind und das Gnadenbild der wunderbaren Brotvermehrung auf der linken Seite darstellen. Die Kirche hat noch mehrere interessante Sehenswürdigkeiten anzubieten: einen Spätbarocktaufbecken aus dem siebzehnten Jahrhundert, einen Barockkerzenleuchter aus Messing oder Organen im barocken Stil aus dem Jahre 1873. Immer noch lebendig und fortgesetzt wird im Dorf Kult der Jungfrau Maria von Garczyn, was von der Religiosität kaschubischer Gemeinschaft zeugt. Zur Teilnahme am Gottesdienst rufen die Einwohner seit vielen Generationen durch das ganze Land ertönende Kirchenglocken auf, die sich im Tempelturm befinden. Die erste Glocke stammt vom Jahr 1674. Die zweite größere Glocke ist vom 1771 und wurde 1942 von der deutschen Armee geraubt. Erst nach dem Krieg hat das Dorf die historische Glocke zurückbekommen. Frühmittelalterliche Berganlage „Bergburg” in Garczyn ist eine der interessantesten Natursehenswürdigkeiten vom Kreis Kościerzyna. Garczyn ist eine der ältesten Siedlungen im Pommern. Den heutigen Namen ist der Festung zu verdanken, die sich auf dem Burgberg befand und u.a. Burg bedeutete. Erste Notiz über das Dorf reicht bis ins Mittelalter zurück. Während der archäologischen Ausgrabungen wurden hier vier Plätze mit den Kistengräbern entdeckt, in denen viele Tongefäße gefunden wurden, die für das 19 Jh. v. u. Z. charakteristisch sind. Archäologen sind auch auf frühmittelalterliche (8/9 Jh.) Ossuarien (Miniatursärge) gestossen. Zwischen dem Großen See und einer Erhebung, „Berg der Priester” genannt, entdeckte man Spuren einer Siedlung von etwa 1400 - 1100 Jahren v. u. Z. Dies wurde während der archäologischen Untersuchungen in den Jahren 1960 - 1961 bestätigt, die durch Archäologisches Museum in Danzig durchgeführt wurden. Die Studien haben das Vorhandensein einer offenen Siedlung im neunten Jahrhundert nachgewiesen, die sich mit der Zeit in eine Schutzanlage umgewandelt hat. Die Burg selbst ist in der ersten Hälfte des zehnten Jahrhunderts entstanden. Die Archäologen haben die Steinschichten entdeckt, die zu diesem Zeitpunkt vom Bau eines Damms mit dem Verteidigungscharakter zeugen. In den heidnischen Zeiten wurden ziemlich oft Dämmen dieser Art aufgeschüttet und Festungen gebaut, die von den Anfällen Zuflucht geben sollten. Zu diesem Zweck wurde auch eine Fläche von 3 ha verwendet, die auf einer Anhöhe (39 Metern über dem Meeresspiegel) in der Nähe vom Großen See gelegen hat. Die Burg wurde zum Zentrum von Garczyn und zum Element der komplexen Befestigungen, die dem Wierzyca-Fluss entlang gebaut wurden. Sie war eine der Punkte, die die Bewohner dieser Gebiete vor den Angriffen aus Süden geschützt haben. Es ist aktuell empfehlenswert, während der Reise durch die Kaschubei diese mittelalterliche Burg zu besuchen. Sie ist schon von der Hauptstraße in Garczyn zu sehen. Liebhaber des Kulturtourismus sollten den Burg im August besuchen, wenn das Festival der Pommerschen Herzöge stattfindet. In der Umgebung von kaschubischen Wäldern, Seen und Hügeln liegt eine Straussenfarm. Ein einzigartiger Ort, der jedes Jahr Tausende von Touristen vor allem Familien und Klassenfahrten anzieht. Es ist zweifellos die Gelegenheit, um mehr über diese faszinierenden Tiere zu lernen. Das Kamel Cäsar lädt die Jüngsten zum Reiten auf seinem eigenen Höcker ein, während Fjord Parys das Gras pflückend stolz im Auslauf herumschlendert und Nandu Vögel die ganze Zeit darüber nachdenken, wie sie in der Kaschubei gelandet sind. Diese und andere Tiere kann man besser kennen lernen, wenn man mehr Zeit auf der Farm verbringt. Den Besuchern wird angeboten, die Farm mit dem Fremdenführer zu besichtigen, auf einem Kamel oder Pferd zu reiten und noch viele andere Attraktionen zu genießen. Feinschmecker werden mit dem Rührei aus Straußenei bewirtet. Es ist erwähnenswert, dass man aus einem Straußenei einem Rührei für acht oder sogar zehn Personen vorbereiten kann. Zurzeit züchtet man auf der Farm über 220 Sträuße, für die Ausläufe von der Gesamtfläche von 5,5 ha eingerichtet wurden.


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